The Irony of Brexit for Immigration Control

Immigration was a hot topic throughout the Brexit debate. ‘To take back control’ was a prominent slogan. While Brexit can facilitate legal control over the entry and stay of EU citizens, it need not necessarily make it easier for the UK to control the immigration of third-country nationals, including asylum seekers. It might even, paradoxically, render control of immigration by non-Europeans more difficult to some extent.

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Catalonia and Spain: A View from the Future Past

I am not suggesting Spain and Catalonia are headed for the same result as Yugoslavia and its republics. The conditions necessary for such a confrontation are simply not present. At the same time, the similarities do suggest danger of further escalation, with the possibility of unrest that should be taken seriously.

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Can Brexit be stopped under EU Law?

Ominous clouds are gathering and the terrain underfoot increasingly resembles a quagmire on the Brexiteers ‘sunlit uplands’. It is therefore unsurprising that the chatter about revoking the Art. 50 notification to withdraw from the EU – itself waxing and waning since the referendum vote – has become louder in recent days; spurred on by a freedom of information request seeking the government’s legal advice on the question.

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Völkerrecht und Verfassungsrecht: Wie eine Volksinitiative in der Schweiz herbeiführte, was sie abzuschaffen vorgibt

Eine neue Volksinitiative in der Schweiz – sie nennt sich “Selbstbestimmungsinitiative” – will das Verfassungsrecht über das Völkerrecht stellen (mit Ausnahme des zwingenden Völkerrechts). Sie verlangt, vereinfacht gesagt, für den Fall von Normkonflikten, dass Verträge, die nicht dem Referendum unterstanden, verletzt werden müssen, die anderen gekündigt. Während die Initiative, deren Abstimmung für das kommende Jahr erwartet wird, auf großen Widerstand stoßen wird, kann sie bereits jetzt für sich die ironische Vorwirkung in Anspruch nehmen, dass sie herbeigeführt hat, was sie abzuschaffen vorgibt.

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Die EU und die Mittelmeerroute: Umgehung des Refoulement-Verbots oder Kampf gegen ‚illegale Migration'?

Die Maßnahmen der EU-Staaten (einzeln und kollektiv) zur Verhinderung irregulärer Migration und irregulärer Einreisen finden immer im Spannungsfeld mit den sich aus den völkerrechtlichen Refoulement-Verboten ergebenden Verpflichtungen statt. Für die Maßnahmen an den Grenzen und unter der Hoheitsgewalt europäischer Staaten gibt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einen entsprechenden rechtlichen Kompass vor, der bisher für die Zusammenarbeit mit Drittstaaten fehlt. Der nachfolgende Artikel versucht eine solche rechtliche Orientierung am Beispiel der zentralen Mittelmeerroute zu geben.

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Die Identifikation Einzelner – Gedanken zum EGMR-Urteil im Fall N.D. und N.T.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Fall N.D. und N.T. gegen Spanien stellt fest, dass Rückschiebungen in der Grenzzone der spanischen Enklave Melilla nach Marokko gegen das Verbot der Kollektivausweisung verstoßen. Die Entscheidung ist bedeutsam, weil sie die Abgrenzung von legitimem Grenzschutz und konventionswidrigen Praktiken betrifft. Und damit die zentrale Frage in der Regulierung von Migration überhaupt: Die nach dem rechtlichen Ausgleich zwischen staatlichem Souveränitätsinteresse und den Rechten der Migranten, welche durch Menschenrechtsverträge geschützt sind.

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Understanding the Politics of Resentment

Transitioning from „resentment” as an emotion of rejection and critique of the unsatisfactory liberal status quo to the more formalised and institutionalised „politics of resentment” is crucial in our understanding of the ascent of illiberal narratives in Europe. It gives us a chance of harnessing resentment in more conceptual terms and schemes.

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On Legal Aspects of the Independence Referendum of Iraqi Kurdistan

In the referendum held on 25 September 2017, the voters of the Kurdistan Regional Government of Iraq (KRG) went to the polls to decide whether they wanted an independent state. In this independence referendum, the voters were asked the following question: “Do you want the Kurdistan Region of Iraq (KRI) and Kurdistani territories that are outside KRI to become an independent state?” With a turnout around 72 %, more than 90% of the voters voted for independence. This note aims to provide a brief analysis on the legal nature of this referendum. For this purpose, I will first define the concept of the independence referendum in general and locate the Kurdish referendum within this concept. Then I will analyze the decision of the KRG to hold the independence referendum from both aspects of constitutional and international laws. 

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Der europäische Sisyphos: ein Kommentar zur Europa-Rede Emmanuel Macrons in der Sorbonne

Ob eine Rede von historischer Tragweite ist, lässt sich meist erst Jahre später im Rückblick und in Kenntnis des weiteren Verlaufs der Dinge bemessen. Das dürfte auch für die Grundsatzrede zur Zukunft der europäischen Integration gelten („Initiative pour l’Europe“), die zwei Tage nach der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag  der französische Staatspräsident Emmanuel Macron an der Sorbonne gehalten hat. Daher werde ich die Rede vorläufig und vorsichtshalber lediglich als bemerkenswert bezeichnen.

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Mind the Gap! Schwierigkeiten der Rechtsstaatlichkeit in der EU

Seit Ende des Kalten Krieges haben sich sowohl internationale Organisationen als auch nationale Regierungen den Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit verschrieben – allerdings oft nur in Form von Lippenbekenntnissen. Welche Probleme resultieren aus diesem Vorgehen in der EU und vielleicht noch wichtiger: Was sollte dagegen unternommen werden?

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