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	<title>Comments on: US Supreme Court zementiert Grundrecht auf Waffenbesitz</title>
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	<description>On Matters Constitutional</description>
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		<title>By: Waffenrecht USA &#124; Dr. Schmitz &#38; Partner &#8211; intern</title>
		<link>http://verfassungsblog.de/supreme-court-zementiert-grundrecht-auf-waffenbesitz/comment-page-1/#comment-1309</link>
		<dc:creator>Waffenrecht USA &#124; Dr. Schmitz &#38; Partner &#8211; intern</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 16:47:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ausf&#252;hrliche Analyse zum McDonald-Urteil hier. Herzlichen Dank an das Verfassungsblog f&#252;r die [...]</description>
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		<title>By: Due-Process-Klausel und der Waffenbesitz in den USA &#124; ViaJura</title>
		<link>http://verfassungsblog.de/supreme-court-zementiert-grundrecht-auf-waffenbesitz/comment-page-1/#comment-1301</link>
		<dc:creator>Due-Process-Klausel und der Waffenbesitz in den USA &#124; ViaJura</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 18:03:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  [...]</description>
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		<title>By: NurSchnell</title>
		<link>http://verfassungsblog.de/supreme-court-zementiert-grundrecht-auf-waffenbesitz/comment-page-1/#comment-1292</link>
		<dc:creator>NurSchnell</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:34:16 +0000</pubDate>
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		<description>Man muss gar nicht zu den phösen Konservativen gehören, um der Meinung zu sein, dass ein Staatssystem das seine Existenz einer Revolutionären Kraft gewissermaßen &quot;von Unten&quot; verdankt (bei den USA war es ja nur unter anderen von Unten, nicht ausschließlich) auch viel selbstbewusster darin ist, sein Volk zu bewaffnen. Hat ja offenbar schon einmal zu etwas Gutem geführt...

Gut, ich persönlich bin mit einem schärferen Waffengesetz auch ganz zufrieden, allerdings finde ich es ärgerlich, dass ein Faktor bei diesen Diskussionen immer übersehen wird: Das Recht der Bevölkerung auf Waffe diente nicht dazu, Kriminalität einzudämmen, als solches ist es in der Tat entweder ineffizient (diverse Beispiele aus den USA zeigen das) und/oder ein zweischneidiges Schwert, weil die Kriminellen sich auch bessere Waffen besorgen können (was sie aber auf Illegalen Weg auch tun können...), oder aber es gibt noch andere Faktoren (Beispiel Schweiz mit geringer Kriminalität und Liberalen Waffengesetzen), sondern diente auch dem Widerstandsrecht. Dem Volk sollte über die Miliz die Möglichkeit gegeben werden, eine tyrannische Regierung auch wieder beseitigen zu können. So überwacht in den USA der Bund, die Staaten und die Staaten den Bund darauf, dass sie republikanisch bleiben, sich also nicht eine &quot;Tyrannei&quot;, ein neuer König oder heute eben ein Diktator etabliert.

Man darf nicht vergessen, dass soetwas wie ein &quot;stehendes Heer&quot; in der englischen Rechtsgeschichte höchst problematisch war (der König war immer an die Zustimmung des Parlaments gebunden!) und diesen Geist atmet auch die US-Verfassung.
&quot;Ein stehendes Heer, das von der Regierung bezahlt wird? Der Weg in die Tyrannei!&quot;, so die Überlegung damals. Denn das stehende Heer, das sich nicht aus dem Volk ergibt, könnte im Zweifelsfall auch gegen das eigene Volk eingesetzt werden (wie im Englischen Bürgerkrieg erlebt), ein Bürgerheer aber nicht.

Dass der vornehme Deutsche sich also über das US-Waffenrecht lustig macht oder empört, fällt insofern auf ihn selbst zurück, da wir in Deutschland ebenfalls eine ähnliche Regelung haben: Die Wehrpflicht. Sie dient rechtshistorisch/-telologisch genauso dazu, ein stehendes Heer, das sich auch gegen die eigene Bevölkerung weden kann zugunsten eines Heeres, das sich aus den Volk rekrutiert zu verhindern.

Ich hoffe, dass dieser Kommentar nicht zu kontrovers ist und wünsche allen Lesern einen schönen Tag!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss gar nicht zu den phösen Konservativen gehören, um der Meinung zu sein, dass ein Staatssystem das seine Existenz einer Revolutionären Kraft gewissermaßen &#8220;von Unten&#8221; verdankt (bei den USA war es ja nur unter anderen von Unten, nicht ausschließlich) auch viel selbstbewusster darin ist, sein Volk zu bewaffnen. Hat ja offenbar schon einmal zu etwas Gutem geführt&#8230;</p>
<p>Gut, ich persönlich bin mit einem schärferen Waffengesetz auch ganz zufrieden, allerdings finde ich es ärgerlich, dass ein Faktor bei diesen Diskussionen immer übersehen wird: Das Recht der Bevölkerung auf Waffe diente nicht dazu, Kriminalität einzudämmen, als solches ist es in der Tat entweder ineffizient (diverse Beispiele aus den USA zeigen das) und/oder ein zweischneidiges Schwert, weil die Kriminellen sich auch bessere Waffen besorgen können (was sie aber auf Illegalen Weg auch tun können&#8230;), oder aber es gibt noch andere Faktoren (Beispiel Schweiz mit geringer Kriminalität und Liberalen Waffengesetzen), sondern diente auch dem Widerstandsrecht. Dem Volk sollte über die Miliz die Möglichkeit gegeben werden, eine tyrannische Regierung auch wieder beseitigen zu können. So überwacht in den USA der Bund, die Staaten und die Staaten den Bund darauf, dass sie republikanisch bleiben, sich also nicht eine &#8220;Tyrannei&#8221;, ein neuer König oder heute eben ein Diktator etabliert.</p>
<p>Man darf nicht vergessen, dass soetwas wie ein &#8220;stehendes Heer&#8221; in der englischen Rechtsgeschichte höchst problematisch war (der König war immer an die Zustimmung des Parlaments gebunden!) und diesen Geist atmet auch die US-Verfassung.<br />
&#8220;Ein stehendes Heer, das von der Regierung bezahlt wird? Der Weg in die Tyrannei!&#8221;, so die Überlegung damals. Denn das stehende Heer, das sich nicht aus dem Volk ergibt, könnte im Zweifelsfall auch gegen das eigene Volk eingesetzt werden (wie im Englischen Bürgerkrieg erlebt), ein Bürgerheer aber nicht.</p>
<p>Dass der vornehme Deutsche sich also über das US-Waffenrecht lustig macht oder empört, fällt insofern auf ihn selbst zurück, da wir in Deutschland ebenfalls eine ähnliche Regelung haben: Die Wehrpflicht. Sie dient rechtshistorisch/-telologisch genauso dazu, ein stehendes Heer, das sich auch gegen die eigene Bevölkerung weden kann zugunsten eines Heeres, das sich aus den Volk rekrutiert zu verhindern.</p>
<p>Ich hoffe, dass dieser Kommentar nicht zu kontrovers ist und wünsche allen Lesern einen schönen Tag!</p>
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