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  <dc:identifier>http://dx.doi.org/10.59704/8b6a01330021cc54</dc:identifier>
  <dc:identifier>https://verfassungsblog.de/antisemit-auserungsstrafrecht-beleidigung/</dc:identifier>
  <dc:title>Darf man „Antisemit“ sagen? - Über Äußerungsstrafrecht und einen schwierigen politischen Begriff</dc:title>
  <dc:creator>Gerson, Oliver Harry</dc:creator>
  <dc:language>ger</dc:language>
  <dc:date>2026-10-08</dc:date>
  <dc:type>electronic resource</dc:type>
  <dc:format>text/html</dc:format>
  <dc:subject>ddc:342</dc:subject>
  <dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
  <dc:subject>Äußerungsstrafrecht</dc:subject>
  <dc:subject>Beleidigung</dc:subject>
  <dc:subject>Strafrecht</dc:subject>
  <dc:publisher>Verfassungsblog</dc:publisher>
  <dc:relation>Verfassungsblog--2366-7044</dc:relation>
  <dc:rights>CC BY-SA 4.0</dc:rights>
  <dc:description>Anlass des politischen Schauspiels war ein kleiner Versprecher. In der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ vom 24. September 2026 setzte die Moderatorin über die Berliner LINKEN-Spitzenkandidatin Elif Eralp ihren Satz zunächst an mit „Elif Eralp sagt, sie ist Antisemitin“ und korrigierte sich unmittelbar: „Sie ist keine Antisemitin.“ Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nutzte die Gelegenheit für eine Pointe und kommentierte die Korrektur mit: „Na doch.“ Eralp und der Berliner Landesverband der LINKEN erstatteten daraufhin Strafanzeige. Das Problem: Die größere Debatte soll eigentlich klären, wie verbreitet und verfestigt Antisemitismus in der Gesellschaft ist. Stattdessen kreist sie wiederholt um die Frage, ob jemand „Antisemit“ genannt werden darf.</dc:description>
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