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  <dc:identifier>http://dx.doi.org/10.59704/8106452805a5f8cf</dc:identifier>
  <dc:identifier>https://verfassungsblog.de/die-scham-muss-die-seiten-wechseln/</dc:identifier>
  <dc:title>Die Scham muss die Seiten wechseln - Über politische Emotionen, die Macht der Bilder und die Veränderbarkeit des Rechts</dc:title>
  <dc:creator>Braun, Matthias</dc:creator>
  <dc:creator>Münch, Birgit</dc:creator>
  <dc:language>ger</dc:language>
  <dc:date>2026-10-20</dc:date>
  <dc:type>electronic resource</dc:type>
  <dc:format>text/html</dc:format>
  <dc:subject>ddc:342</dc:subject>
  <dc:subject>Bilder</dc:subject>
  <dc:subject>Emotionen</dc:subject>
  <dc:subject>Fernandes Collien | 1981– | Moderatorin; Schauspielerin</dc:subject>
  <dc:subject>Pelicot Gisèle | 1952– | Weibliche Büroangestellte; Aktivistin</dc:subject>
  <dc:subject>Scham</dc:subject>
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  <dc:publisher>Verfassungsblog</dc:publisher>
  <dc:relation>Verfassungsblog--2366-7044</dc:relation>
  <dc:rights>CC BY-SA 4.0</dc:rights>
  <dc:description>„Die Scham muss die Seiten wechseln“: Durch Gisèle Pelicot avancierte der Satz zu einem politischen Schlagruf, formuliert er doch weitaus mehr als die bloße Forderung nach einer Umkehr moralischer Vorzeichen. Er beschreibt einen Kampf um Sichtbarkeit, Verantwortung und gesellschaftliche Deutungsmacht. Nicht länger sollen sich diejenigen schämen, denen Gewalt oder Entrechtung widerfahren ist. Der emotionale wie soziale Rechtfertigungsdruck soll vielmehr diejenigen treffen, die Unrecht ausüben, leugnen oder gleichgültig hinnehmen. Scham spielt hier eine besondere Rolle dabei, wie Normbrüche und -verschiebungen politisch wie rechtlich verhandelt werden.</dc:description>
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