<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<mods xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns="http://www.loc.gov/mods/v3" version="3.7" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-7.xsd">
  <titleInfo>
    <title>Ohrfeige im Polizeigewahrsam: Menschenwürde kennt keine Bagatellgrenze</title>
  </titleInfo>
  <name type="personal" usage="primary">
    <namePart>Steinbeis, Maximilian</namePart>
    <role>
      <roleTerm type="text">Author</roleTerm>
    </role>
    <role>
      <roleTerm authority="marcrelator" type="code">aut</roleTerm>
    </role>
  </name>
  <typeOfResource/>
  <genre authority="rdacontent">Text</genre>
  <originInfo>
    <place>
      <placeTerm type="code" authority="marccountry">xx#</placeTerm>
    </place>
    <dateIssued encoding="marc">2015</dateIssued>
  </originInfo>
  <originInfo eventType="publisher">
    <place>
      <placeTerm type="text"/>
    </place>
    <publisher>Verfassungsblog</publisher>
    <dateIssued>2015-09-28</dateIssued>
  </originInfo>
  <language>
    <languageTerm authority="iso639-2b" type="code">ger</languageTerm>
  </language>
  <physicalDescription>
    <form authority="marccategory">electronic resource</form>
    <form authority="marcsmd">remote</form>
    <form type="media" authority="rdamedia">Computermedien</form>
    <form type="carrier" authority="rdacarrier">Online-Ressource</form>
  </physicalDescription>
  <abstract displayLabel="Summary">Es ist so lange nicht her, dass der Schlag ins Gesicht des Gegenübers eine wenn schon nicht übliche, so doch im Großen und Ganzen sozial akzeptierte und respektierte Sache war. Mit einer Ohrfeige stellt die Frau ihre Ehre, mit einem Fausthieb der Mann seine Männlichkeit, und mit einem ganzen Assortissement aus Klapsen, Nasenstübern, Watschen, Kopfnüssen und weißgottnichtallem alle beide ihre Autorität gegenüber aufmüpfigen Kindern wieder her. Immer ins Gesicht musste es jedenfalls gehen, aus dem der Geschlagene gerade noch so unverschämt und rotzfrech herausgeschaut hat, anstatt, wie es sich gehört, die Augen schamvoll zu Boden zu richten. Das ist zwar heute umfassend verboten, aber wenn die Frechheit nur groß genug ist, sind wir auch heute nicht gefeit davor, das schon mal ganz in Ordnung oder zumindest verständlich zu finden, wenn da jemandem "die Hand ausrutscht".

Dieser Art von klammheimlichem Verständnis hat heute die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs, zumindest was die Polizei betrifft, ein klares Ende bereitet.</abstract>
  <accessCondition type="use and reproduction">CC BY-NC-ND 4.0</accessCondition>
  <note type="statement of responsibility">Steinbeis, Maximilian</note>
  <subject>
    <topic>degrading treatment</topic>
  </subject>
  <subject>
    <topic>dignity</topic>
  </subject>
  <subject>
    <topic>ECHR</topic>
  </subject>
  <subject>
    <topic>police</topic>
  </subject>
  <subject>
    <topic>slapping</topic>
  </subject>
  <subject>
    <topic>violence</topic>
  </subject>
  <classification authority="ddc" edition="23">342</classification>
  <location>
    <url displayLabel="raw object" usage="primary display">https://verfassungsblog.de/ohrfeige-im-polizeigewahrsam-menschenwuerde-kennt-keine-bagatellgrenze/</url>
  </location>
  <relatedItem type="host">
    <titleInfo>
      <title>Verfassungsblog</title>
    </titleInfo>
    <identifier type="issn">2366-7044</identifier>
    <name>
      <namePart>Max Steinbeis Verfassungsblog gGmbH</namePart>
    </name>
  </relatedItem>
  <identifier type="doi">10.17176/20181005-144605-0</identifier>
  <recordInfo>
    <recordCreationDate encoding="marc">150928</recordCreationDate>
    <recordIdentifier source="DE-Verfassungsblog">10.17176/20181005-144605-0</recordIdentifier>
    <recordOrigin>Converted from MARCXML to MODS version 3.7 using MARC21slim2MODS3-7.xsl
				(Revision 1.140 20200717)</recordOrigin>
  </recordInfo>
</mods>
