The Constitutional Siege on Article 370

On August 5, India revoked Article 370, a controversial provision in the Indian Constitution, which happened to be the only link between the State of Jammu & Kashmir and the Indian Union. After its revocation, the Union parliament passed a bill to reorganise the State into two federally administered Union Territories, a move which some have labelled as “illegal occupation” of the State.

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Resentment, Populism and Political Strategies in Italy

After Matteo Salvini announced his plan of holding snap elections, the former Italian prime minister (Presidente del Consiglio), Matteo Renzi launched the idea to postpone elections by forming a transistional government supported by the Partito democratico and the MoVimento 5 stelle, amongst others. Renzi knows that, according to the polls, Salvini’s political party (the Lega) could win the elections and form a government with Fratelli d’Italia, a post-fascist and still far-right party or with Forza Italia, the party created by Silvio Berlusconi. But would this move prevent a populist government?

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Advertising: Global Constitutionalism (Journal)

Volume 8, Issue 2


July 2019


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Global Constitutionalism

Human Rights, Democracy and the Rule of Law

  • Reactive vs structural approach: A public law response to populism
    ANA MICAELA ALTERIO
  • Glocalised constitution-making in the twenty-first century: Evidence from Asia
    MAARTJE DE VISSER, NGOC SON BUI
  • AND MORE ARTICLES..

Schengener Endspiele

Trotz eines eindeutigen Beschlusses des Verwaltungsgerichts München setzt das BMI weiter auf direkte Zurückschiebungen nach Griechenland und Spanien unter den mit diesen Staaten im August 2018 geschlossenen Verwaltungsabkommen. Das VG München hat am 8. August 2019 im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes angeordnet, einen afghanischen Antragsteller aus Griechenland auf Staatskosten zurückzuholen und ihm vorläufig die Einreise zu gestatten. Der Fall ist jedoch für die generelle Zurückschiebungs- und Zurückweisungspraxis sowie für das Gemeinsame europäische Asylsystem und den Schengen-Raum als Ganzes von erheblicher Bedeutung.

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Putin and the Costs of Being Wrong

Since mid-2019, Moscow experiences a wave of public protests, triggered by the decision of the government not to allow several opposition candidates to run for the city parliament in the elections scheduled for September. How can we explain this unprecedented rise of spontaneous protests activity? For me, the protests in Moscow are an example of a core problem any authoritarian regime faces but which is frequently overlooked by the analysts and scientists: the risks of mistakes.

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Wie hoch müssen die Hammel springen?

Ende Juni bezweifelte die AfD-Fraktion bei einer nächtlichen Sitzung zum „Zweiten Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU“ die Beschlussfähigkeit des Bundestags. Offenkundig waren weniger als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend. Nichtsdestotrotz wies der Sitzungsvorstand das Ansinnen der AfD-Fraktion zurück, indem er die Beschlussfähigkeit einmütig bejahte. Schon unmittelbar nach dem verweigerten Hammelsprung sprach die AfD von einem „Rechtsbruch“. Heute nun hat die Fraktion angekündigt, das Verhalten des Sitzungsvorstands tatsächlich in Karlsruhe prüfen zu lassen. Die Erfolgsaussichten sind gering.

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Braucht ein „kranker“ Wahlrechtsschutz neue Therapien?

An diesem Freitag wird die Hauptsacheentscheidung des Sächsischen Verfassungsgerichtshofs in Sachen Landesliste der AfD Sachsen erwartet. Im einstweiligen Rechtsschutz hatte der Gerichtshof der Partei teilweise Recht gegeben. Diese Entscheidung hat nicht nur eine bemerkenswerte Vorgeschichte, sie markiert zugleich einen fundamentalen Bruch mit der bisherigen Rechtsprechung in Wahlsachen. Das kann man im Grundsatz mit Blick auf die Rechtsschutzeffektivität begrüßen, die Langzeitwirkungen, die damit einhergehen, sind aber kaum vorhersehbar.

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Klimanotstände

Am 28. Juni hat der Bundestag über einen Antrag der Fraktion der Linken mit dem Titel „Klimanotstand anerkennen – Klimaschutz-Sofortmaßnahmen verabschieden, Strukturwandel sozial gerecht umsetzen“ beraten. Das Vorhaben irritiert aus verschiedenen Gründen. Erstens aufgrund der gewählten Notstandsrhetorik, die nach Ansicht vieler doch vorderhand dem Arsenal der traditionell exekutivfreundlichen politischen Rechten zuzuordnen ist. Zweitens wegen des Widerspruchs von Sofortmaßnahmen, die keinen Aufschub dulden, und der Maßgabe der sozial gerechten Umsetzung eines „Strukturwandels“.

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Richterwahlen in der Schweiz: Wo liegt das Problem?

Sind Schweizer Richter zu wenig unabhängig von den Parteien, die sie nominieren? Eine Volksinitiative will die Politik aus dem Verfahren der Richterwahl verbannen. Die Initianten hängen offenbar der Vorstellung an, dass eine Richterwahl durch politische Verfassungsorgane per se die richterliche Unabhängigkeit berührt. Das stimmt aber nicht.

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Die Frankfurter Zähmung

Ende Juli hat sich das Bundesverfassungsgericht erneut mit der Zulässigkeit der Anleiheankaufprogramme der EZB auseinandergesetzt. Dabei offenbart sich vor allem eines: Die Rechtswissenschaft und auch die Rechtspraxis tun sich mit der Bewertung und Kontrolle von Zentralbankhandeln außerordentlich schwer. Anstatt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit in das Zentrum zu stellen, sollte ein neuer Kontrollansatz die genannten Besonderheiten aufnehmen und in seiner Ausgestaltung daher sowohl für die Zentralbank selbst als auch für die Marktteilnehmer die größtmögliche Rechtssicherheit bieten. Möglich wird das letztlich allein durch ein Kontrollraster, welches vor allem auf formalen Verfahrens- und Begründunganforderungen fußt.

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A Hungarian Judge Seeks Protection from the CJEU – Part II

In 2012, Hungary introduced a unique system of judicial administration that was criticized by domestic and international actors. This criticism has been validated by events since then which have shown that the National Judicial Council, the highest collective body of judges, is practically unable to counter-balance the broad powers of the President of the National Judicial Office (NJO). This has caused tensions between judges and the judicial administration, something that was predictable in 2012 when the system was introduced and has led to what can only be described as a ‘constitutional crisis’.

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