Von Zustimmung und Widersprüchen
Am 25. Juni diskutierte der Bundestag wieder über die Organspende. In der Grundsatzdebatte ging es um die Frage, ob die aktuell geltende „Zustimmungslösung“ durch die effektivere „Widerspruchslösung“ ersetzt werden sollte. Ich analysiere diesen Streit aus ethischer Sicht und argumentiere für eine Perspektivänderung: Wir müssen uns vor Augen führen, wie die Widerspruchsregelung das Recht auf Selbstbestimmung genau verletzt – und in welchem Maße.
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