Mini-BOTs, complementary currencies and the European monetary malaise

On May 28th, the Italian Chamber of Deputies approved a resolution requiring the government to issue the so-called mini-BOTs. Under such a name, reference is made to Treasury bills issued in small denominations (in Euros), bearing no interest, with no expiry date, and which the Italian Exchequer would accept as a means of payment of taxes. The proposal has been predictably met with marked skepticism by European institutions and by the Italian Minister of Economy and Finance. However, the wisest move, in prudential, political and economic terms, would be that European institutions would embrace experimentation with complementary currencies, in genuine federal spirit.

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Di Fabio ist befangen? Na klar. Na und.

Auf Welt.de ist es die Spitzenmeldung zurzeit: Udo Di Fabio, der Berichterstatter im Zweiten Senat im Fall Griechenland/Euro-Rettungsschirm, soll während des laufenden Verfahrens  öffentlich herumposaunt haben, welche Positionen er zum Thema Staatsverschuldung vertritt. Von elf Vorträgen und zwei Interviews ist die Rede, in denen der Staatsrechtsprofessor zu Fragen geäußert habe, die mit dem Fall in […]

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Stellt euch vor, wir schaffen überall Schuldenbremsen und keiner hält sich dran…

Sie gehört zu den wenigen Dingen, auf den die verblichene Große Koalition bis zuletzt stolz war: Die Schuldenbremse im Grundgesetz. Maximal 0,35% des BIP darf der Bund ab 2016 noch an neuen Krediten aufnehmen, um seine regulären Ausgaben zu decken. Die Länder (ab 2020) überhaupt nichts mehr. Die Schuldenbremse in der Verfassung  ist keine allein […]

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