Lebanon – Plaything of Regional Powers: The Case of Saad Hariri

The forced temporary resignation of the Lebanese Prime Minister Saad Harari under pressure from Saudi-Arabia has raised not just political, but also legal questions. Saudi-Arabia violated the principle of non-intervention, Hariri’s personal inviolability and his human right to personal liberty. Maybe this time the Lebanon escaped a new political crisis, but the situation remains tense. Living in fear of a new conflict seems to be Lebanon’s destiny.

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US-Angriffe auf den „Islamischen Staat“ in Libyen: Die dünnste aller Rechtsgrundlagen

Die Luftangriffe in Libyen gegen den "Islamischen Staat" rechtfertigt die US-Regierung damit, dass die „libyan authorities on the ground“ über die Militärschläge unterrichtet waren. Mit anderen Worten: Es handelt sich um eine mit Einverständnis der Regierung vorgenommene Intervention („Intervention auf Einladung“). Dadurch wird das Gewaltverbot prima facie folglich nicht verletzt, weil die Verletzung der territorialen Integrität nicht gegen den Willen des betroffenen Staats erfolgt. Die Intervention auf Einladung ist allerdings eine ganz allgemein höchst strittige Rechtsgrundlage.

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